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Projektseiten: Florian Vollmers
Evangelischer Filmbeobachter, Nr.21,
1969, S.217, (49KB, PDF-Datei)
Produktionsnotiz der Nora Film"Rinaldo
liebt am besten" , (34KB, PDF-Datei)
Anzeige in Filmecho/Filmwoche, Nr.31,
1969, S.5 vom Nora-Filmverleih , (48KB, PDF-Datei)
Inhalt
"Madame" Frau von Obardi ist eine elegante Mätresse älterer
Herren und verdient sich damit ihr luxuriöses Leben. Wieder einmal scheidet
einer ihrer "Geschäftsfreunde" in ihrem Bett dahin. Aufgeregt
versucht Frau von Obardi, ihre Tochter Yvette zu erreichen. Diese betätigt
sich neben ihrem Sprachstudium als Fotomodell. Obwohl ebenso bezaubernd
hübsch wie ihre Mutter ist Yvette eher brav und wartet immer noch auf
den richtigen Mann fürs Leben. Peter von Hallstein ist Sohn und Millionenerbe
des Verstorbenen, zudem noch außerordentlich gutaussehend. Mit seinem
Freund Dr. Reiter besucht er Madame und ihre Tochter, die offiziell als
Nichte ausgegeben wird, um das Alter der Mutter zu kaschieren. Beim Teetrinken
soll eigentlich der Nachlaß von Peters Vater besprochen werden, tatsächlich
aber denken alle Beteiligten nur an Sex. Als Dr. Reiter und Yvette gegangen
sind, verführt Madame den überrumpelten Peter. Während sie ihn zu angeln
versucht, um ihr künftiges Leben finanziell abzusichern, hat sich Yvette
in Peter verliebt und will ihn heiraten. Sie lädt ihn zu einem Discobesuch
ein. Doch Peter ist ein Draufgänger und macht sich in eindeutiger Absicht
an Yvette heran. Sie jedoch will echte Zuneigung von Peter spüren, bevor
sie nachgibt. Auf einem Happening in einem Museum für moderne Kunst kommen
sich die beiden erneut näher. Peter beginnt zu ahnen, daß auch er sich
in Yvette verliebt hat. Inzwischen verführt Madame in der Hoffnung auf
einen neuen Geldgeber Dr. Reiter. Peter hat Yvette mit nach Hause genommen.
Schon bald sind die beiden übereinander hergefallen. Als Peter eine Heirat
ablehnt, stürzt Yvette wütend davon und fährt durch die nächtlichen Straßen.
In ihrer WG findet sie ihre bekifften Mitbewohnern, wodurch sich ihre
Wut nur noch mehr steigert. Doch ihr väterlicher Liebhaber Dr. Fink bringt
sie auf die rettende Idee: Geschickt spielt sie Peter zunächst einen Haschischrausch
vor. Dann simuliert sie auf einer dekadenten Party ein laszives Weib,
das die "freie Liebe" voll auslebt. Peter ist schockiert. Ein
falscher Selbstmordversuch Yvettes überrumpelt ihn endgültig: Er wird
sie nun doch heiraten.
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