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Projektseiten: Florian Vollmers
Hamburger Abendblatt, 28.6.1967,
(51KB, PDF-Datei)
Süddeutsche Zeitung, 30.6.1967
, (130KB, PDF-Datei)
Tagesspiegel (Berlin), 2.7.1967,
(64KB, PDF-Datei)
Inhalt
Der Jugendliche Benno wird in einem Jugendhof von einer Horde Jungs verfolgt.
Sie holen ihn ein, doch bevor sie ihn mit einem Bohrer ernsthaft verletzen
können, kommt eine Aufsicht dazwischen. Benno hat eine Waffe gestohlen,
die sie nun vergeblich aus ihm herauszupressen versuchen. Kurz darauf
wird Benno vom Ehepaar Lohmann adoptiert. Sein zukünftiger Vater holt
ihn ab und weist ihn sogleich in seine neue Umgebung ein. Mit zur Familie
gehören außer dem Vater noch Frau Lohmann und die Adoptivtochter
Gaby. Lohmann betreibt eine kleine Mosaikfabrik in der Nähe der Berliner
Mauer. Benno beginnt eine Lehre als Koch. In seinem neuen Zuhause fühlt
er sich immer unwohler. Die demonstrative Milde und das aufgesetzte Verständnis
seiner neuen Eltern sind ihm zuwider. Wie nebenbei versucht Lohmann, ihm
deutsche Geschichte, bürgerliche Verhaltensregeln und Moralverständnis
beizubringen. Benno blockt ab und fühlt sich eher zur Welt des Kleinkriminellen
Sigi hingezogen, der ihm sein Motorrad aufmotzt und ihn mit ins Autokino
nimmt. Lohmann begehrt seine Adoptivtochter, die jede Gelegenheit nutzt,
durch provokatives Auftreten die Aufmerksamkeit der Männerwelt auf sich
zu ziehen. Als Benno seinen Job schmeißt, gibt ihm der Bruder Lohmanns
eine Chance in seinem Teppichgeschäft. Doch Bennos unpassendes Verhalten
auf einer Auktion und das Stehlen eines Teppichs kostet ihn auch diese
Arbeitsstelle. Lohmann unternimmt mit Gaby und Benno einen Ausflug an
die Berliner Mauer, die von Touristen aus aller Welt bestaunt und abfotografiert
wird. In der kommenden Nacht schlafen Gaby und Benno miteinander – unter
lächelnder Billigung der Eltern. Am nächsten Morgen herrscht ausgelassene
Stimmung in der Familie, doch Lohmann kann nicht von seinen belehrenden
Sprüchen lassen. Gaby sagt Benno, daß sie nichts mehr mit ihm zu tun haben
wolle. Traurig rennt Benno zum Jugendhof, wo er jedoch erneut als Außenseiter
behandelt wird. Er kehrt zurück nach Hause. Kurz danach unternimmt die
Familie einen Frühlingsspaziergang bei herrlichstem Wetter. Der Vater
rezitiert klassische Gedichte, Gaby läßt sich von einem jungen Mann im
Auto mitnehmen. Da erschießt Benno völlig unvobereitet seinen Vater mit
der gestohlenen Waffe und rennt davon. In einer leeren Schwimmhalle tollt
er im Wassser herum, bis die Polizei ankommt, um ihn festzunehmen.
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