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MEMORIAM BILLY WILDER
EIN BLONDER TRAUM |
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Deutschland 1932, 82 Min.
DIF
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Die beiden heißen Willy und sind Fensterputzer in Berlin. Sie sind eng befreundet, auch wenn der eine dem anderen immer wieder die Mädchen ausspannt. Doch die Bekanntschaft mit Jou-Jou, die unbedingt Schauspielerin in Hollywood werden will, stellt die Freundschaft der beiden Willys auf eine ernste Probe. Das Berliner Tageblatt schrieb in seiner Abendausgabe vom 24.9.1932: "Ein Volksstück mit Musik von Walter Reisch, Billie Wilder, Werner R. Heymann und ein sehr starker Erfolg, der sich am Schluß in minutenlangem Beifall äußert. In der Tat hat der Regisseur Paul Martin das nunmehr bis zum Überfluß variierte Thema der Kollektivliebe von zwei bis x Jungens zu einem Mädel mit Frische und Phantasie angepackt... Besonders erfreulich ist, daß Martin unbedenklich auf einen filmischen Ureffekt, die freie Traumvision, zurückgreift.... Reizende Illusionen, die mit Hilfe der bekannten Miniaturbühne mühelos und mit vollendeter Täuschung erreicht werden... Lilian Harvey ist Jou-Jou, begrenzt im Mienenspiel, aber unentwegt Liebling des Publikums durch die federleichte, puppenhafte Anmut ihres Figürchens... Am besten doch wieder Paul Hörbiger, der einen philosophischen Lumpenmatz, eine Art Berliner Steinklopfer-Hannes, mit feiner Menschlichkeit erfüllt." Filmkritik und der ökumenischen Jury bei den Filmfestspielen in Cannes) |
DIF, 26.09.2002