Lubitschs frühe Grotesk-Komödien - Stummfilm mit Musik

Die Austernprinzessin
Die Puppe

Filmbühne Caligari
 

Die Austernprinzessin

Deutschland 1919, 40 Min., FSK: ab 12
Regie: Ernst Lubitsch
Buch: Hanns Kräly, Ernst Lubitsch
Kamera: Theodor Sparkuhl
Mit Ossi Oswalda, Harry Liedtke, Victor Janson, Curt Bois

Live-Musik: Sergej Knobloch (Piano)

 

Die Puppe

Deutschland 1919, 58 Min., FSK: ab 12
Regie: Ernst Lubitsch
Buch: Hanns Kräly, Ernst Lubitsch
Kamera: Theodor Sparkuhl
Mit Ossi Oswalda, Hermann Thimig, Victor Janson, Josefine Dora

Live-Musik: Sergej Knobloch (Piano)

 

DIF 

MI 13.12.  17.30 UHR
 


Die Austernprinzessin


Die Puppe

In Zusammenarbeit mit dem Seminar für Filmwissenschaft Mainz präsentieren wir an diesem Tag drei frühe Stummfilm-Komödien von Ernst Lubitsch, zu denen Prof. Koebner eine Einführung geben wird. Turbulentes Vergnügen pur versprechen die frühen Meisterwerke von Lubitsch, zunächst zwei "Ehekomödien". In "Die Austernprinzessin" will eine Millionärstochter - die Tochter des Austernkönigs - die Tochter des Schuhcremekönigs übertrumpfen; da letztere einen Grafen heiratete, sucht sich die Austernprinzessin nun einen Prinzen.

In "Die Puppe" möchte ein Baron seinen Neffen verheiraten, der vor den 40 Jungfrauen, die sich auf die Anzeige melden, aber lieber in ein Kloster flieht, nur um dort mit einer Puppe verheiratet zu werden, die sich dann als gar nicht so künstlich erweist.

Während "Die Austernprinzessin" als pure Groteske unterhält und Komödie pur bietet, ist "Die Puppe" nicht nur eine feinsinnigere Komödie, sondern zugleich auch ein phantastischer Film mit raffinierten "übernatürlichen" Einfällen.
 

DIF, 1.12.2000