| USA
1925, 94 Min.
Regie: Rupert Julian Buch: Raymond Schrock, Elliott J. Clawson nach dem Roman von Gaston Leroux Kamera: Virgil Miller, Milton Bridenbecker, Charles Van Enger Mit: Lon Chaney, Mary Philbin, Norman Kerry |
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| Grauen
liegt über der Pariser Oper. Aus dem Treffpunkt der Großen und
Schönen dieser Welt ist eine Stätte des Schreckens geworden.
Ein rachsüchtiger Musiker, der sein entstelltes Gesicht hinter einer
Maske verbirgt und in den Katakomben des Opernhauses sein Unwesen treibt,
entführt eine junge Sängerin, die er gegen die Primadonna durchsetzen
will. Die erste und legendärste Verfilmung des (immer wieder aktuellen)
Stoffes von Gaston Leroux ist ebenso Melodram wie Horror-Spektakel. Bezeichnend
dafür der ausdrückliche Wunsch des Hauptdarstellers Lon Chaney
an seinen Maskenbildner, er wolle erschreckend und abstoßend aussehen,
aber dennoch vom Publikum geliebt werden. Chaneys Make-up war vom
Studio während der Dreharbeiten geheimgehalten worden. Als es dann
erst ziemlich gegen Ende des Films gezeigt wurde, bestand es aus einer
so geschickt erdachten Sequenz von Bildern, wie sie in der Geschichte der
Montage bis dahin noch nicht erfunden worden waren. Frauen schrien, Männer
wurden ohnmächtig... Wir zeigen die amerikanische Originalfassung mit einer Technicolor-Sequenz. Begleitet wird der Klassiker von dem renomierten amerikanischen Stummfilm-Pianisten Robert Israel. |
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| Deutsches Filminstitut - DIF e.V.
MO, 08.06., 21.30 Uhr |
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